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Berufsunfähigkeitsversicherung Eintrittsalter: Jung einsteigen zahlt sich aus

Berufsunfähigkeitsversicherung Eintrittsalter: Jung einsteigen zahlt sich aus

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem das Einstiegsalter entscheidend für die Höhe des BU Beitrags. Zwar hängt dieser auch von weiteren Faktoren wie Vorerkrankungen, Beruf, Rentenhöhe und Vertragslaufzeit ab. Doch in der Regel gilt: Je jünger Versicherte sind, desto günstiger fallen die Beiträge aus.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Junges Eintrittsalter gut für den Beitrag

Wer mit dem Gedanken spielt, sich mit einer Versicherung gegen das Risiko Berufsunfähigkeit abzusichern, der sollte nicht allzu lange zögern. Denn bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist das Eintrittsalter eines der wichtigsten Kriterien, die Versicherer zur Berechnung der Beitragshöhe heranziehen. Dabei gehen die Anbieter von einer einfachen Annahme aus: Je jünger der Versicherte ist, desto geringer ist das Risiko, frühzeitig berufsunfähig zu werden. Denn im Gegensatz zu älteren Kunden stehen sie noch am Anfang ihres Berufslebens. Sie sind daher noch nicht regelmäßig großen körperlichen oder psychischen Belastungen ausgesetzt, die zu typischen Berufskrankheiten und schließlich auch zu Berufsunfähigkeit führen können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis und Studenten kann sich daher sehr lohnen.

Deutliche Beitragsunterschiede mit steigendem Alter

Ein Beispiel soll verdeutlichen, wie stark bei der Berufsunfähigkeitsversicherung das Eintrittsalter die Höhe des Beitrags beeinflusst. Bei einer vereinbarten Rentenzahlung von monatlich 1.500 Euro, einer Laufzeit des Vertrags bis zum 67. Lebensjahr und bei einer Tätigkeit, die keine körperliche Arbeit vorsieht, liegt der monatliche Beitrag für den günstigsten Tarif für einen 20-Jährigen bei 45 Euro. Wird die Berufsunfähigkeitsversicherung mit 30 Jahren abgeschlossen, beginnt der Versicherungsbeitrag bei 57 Euro, mit 40 Jahren bereits bei 79 Euro und mit 50 Jahren bei 106 Euro.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Junges Eintrittsalter von Vorteil

Neben günstigeren Beiträgen hat ein junges Eintrittsalter bei der Berufsunfähigkeitsversicherung einen weiteren Vorteil. Je eher sich für die private Vorsorge entschieden wird, desto unwahrscheinlicher sind Vorerkrankungen. Umso gesünder Interessierte sind, desto eher bekommen sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Nicht selten kommt es vor, dass Versicherer Versicherungsanträge aufgrund von Vorerkrankungen ablehnen oder die Antragsteller nur mit Leistungsausschlüssen oder Risikozuschlägen aufnehmen. Wer sich früh und mit guter Gesundheit gegen die finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit absichert, entgeht so der Gefahr, sich später nicht mehr wegen seines Gesundheitzustands versichern zu können.

Weitere Faktoren wirken sich auf den Beitrag der Berufsunfähigkeitsversicherung aus

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung beeinflusst nicht nur das Eintrittsalter die Beitragshöhe. Etwaige vorherige Erkrankungen können sich ebenso auf den Versicherungsbeitrag auswirken wie die vereinbarte Rentenhöhe und die Dauer des Versicherungsschutzes. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist der Beruf. Während sich Büroangestellte vergleichsweise günstig versichern können, haben es Personen in körperlich anstrengenden Berufen wie Maurer oder Dachdecker schwer, eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden. Gerade für sie kann es daher wichtig sein, sich früh abzusichern, um den Beitrag so gering wie möglich zu halten.

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