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Mehr als 50% der Besserverdiener ohne BU-Absicherung

Weniger als die Hälfte der Besserverdiener haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wie eine Umfrage von MaritzCX darlegt. Innerhalb eines Jahres möchten auch nur zehn Prozent der Anderen eine BU Versicherung abschließen. Bei ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung vertrauen Besserverdiener lieber Maklern als dem Internet.

Wer finanziell von seiner Arbeitskraft abhängig ist, sollte diese unbedingt versichern. Denn der Verlust der Arbeitskraft und somit der Berufsfähigkeit kann schneller eintreten, als man vielleicht denkt. Ein einfacher Unfall oder eine unvorhersehbare schwere Erkrankung kann schon ausreichen, um Arbeitsplatz und Einkommen zu verlieren. Wer in diesem Fall keine Berufsunfähigkeitsrente bekommt, da er keine BU Versicherung abgeschlossen hat, steht sehr wahrscheinlich vor dem finanziellen Ruin.

Weniger als die Hälfte der Besserverdiener hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine aktuelle Umfrage von MaritzCX hat ergeben, dass nur 48 Prozent der besserverdienenden Männer und 40 Prozent der Frauen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Das ist weniger als die Hälfte der 882 Besserverdiener, die an der Umfrage teilgenommen haben. Besserverdiener sind in diesem Fall Singles mit einem monatlichen Nettoverdienst ab 3.000 Euro bzw. Mehrpersonenhaushalte, deren Gesamtnettoeinkommen mindestens 5.000 Euro im Monat beträgt.

Die Befragten ohne Berufsunfähigkeitsversicherung neigen eher wenig dazu, demnächst eine BU abzuschließen: Lediglich zehn Prozent gaben an, dies innerhalb der kommenden 12 Monate tun zu wollen. MaritzCX hat auch nachgefragt, wie die Teilnehmer eine BU abschließen würden, wenn sie es denn tun würden, unabhängig davon ob sie es tatsächlich vorhaben. 40 Prozent der Besserverdiener der Altersgruppe bis Mitte 40 würde einen Versicherungsagenten oder Makler konsultieren. Eine BU online abzuschließen kommt nur für ein Drittel dieser Altersgruppe in Betracht. In der Altersklasse bis Mitte 20 würde sogar nur ein Viertel eine BU über das Internet abschließen.

Der Großteil spart lieber für seine Altersvorsorge

Auf das Thema Sparen angesprochen sind sich die Besserverdiener größtenteils einig. Ganze 87 Prozent der Befragten sparen regelmäßig einen Teil ihres Nettoeinkommens für die Altersvorsorge oder als finanzielles Polster für unvorhersehbare Ereignisse. Durchschnittlich belief sich der sogenannte Notgroschen auf 29.900 Euro, wobei Frauen mit 28.000 Euro im Schnitt weniger gespart haben als Männer, die durchschnittlich 31.200 Euro zurückgelegt haben.
Dass Sparen für die Altersvorsorge sehr wichtig ist, ist ein altersunabhängiges Phänomen. Unterschiedliche Einstellungen konnten beim Vergleich jüngerer und älterer Besserverdiener nicht festgestellt werden. Das lässt sich auch auf den Anteil des Einkommens übertragen, der jeden Monat in den Notgroschen eingezahlt wird. Jeweils ein Viertel der Befragten legt pro Monat bis zu zehn Prozent oder gar 20 bis 30 Prozent seines Nettoeinkommens auf die hohe Kante. Ein Drittel der Befragten gab an, jeden Monat 10 bis 20 Prozent für schlechtere Zeiten zu sparen.

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